Berufliche Rehabilitation

Das Begleitzentrum Mitarbeit (BZM) bietet Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation und Integration an

Durch verschiedene Maßnahmen aus dem Bereich des zweiten und dritten Sozialgesetzbuches (SGB II und SGB III), können sich Menschen mit psychischen Erkrankungen, Behinderungen oder erschwerten Zugängen zum Arbeitsmarkt erfolgreich diesem annähern oder sich nachhaltig integrieren.

Seit März 2012 können wir das zertifizierte Job Coach-Programm einem erweiterten Personenkreis anbieten. Bis zu 96 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in theoretischen und praktischen Modulen auf das Erwerbsleben vorbereitet und in den freien Arbeitsmarkt integriert. Im Rahmen der kooperativen Reha-Ausbildung einer Ausbildung in Kooperation mit Betrieben und Berufsschulen, hat sich das BZM als fester Bestandteil des regionalen Ausbildungsmarktes etabliert. Dabei werden Auszubildende und Betriebe durch Förderunterricht und sozialpädagogische Begleitung unterstützt.

Seit 2013 bietet das BZM die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme für Rehabilitanden (BVB Reha) an, die zum Ziel hat, junge Erwachsene mit psychischen Beeinträchtigungen oder Lernbehinderungen auf eine Ausbildung oder Arbeitstätigkeit vorzubereiten. Die Teilnehmenden durchlaufen verschiedene Werkbereiche, erhalten Förderunterricht, besuchen die Berufsschule und werden sozialpädagogisch begleitet. Auch der nachträgliche Erwerb des Hauptschulabschlusses ist im Rahmen der Maßnahme möglich.

Zusätzlich bietet das BZM Arbeitsgelegenheiten an, die zeitlich und thematisch befristet sind.

Angebote

Job Coach

Berufliche Integrationsmaßnahme Job Coach “Erst platzieren, dann trainieren!”
Job Coach ist eine berufsvorbereitende Maßnahme mit dem Ziel der Integration in den freien Arbeitsmarkt. Zielgruppe sind arbeitssuchende/arbeitslose Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt. Der Verein SPI Paderborn e. V. ist über die AZAV ein zugelassener Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung.

Die Aufnahme in das 6,5 Monatige Job Coach-Programm kann durchgehend erfolgen.
Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die Maßnahme.

Zugangsvoraussetzung/Kostenträger: Menschen im ALGI oder ALGII Bezug, Förderung bei Vorliegen der Voraussetzungen durch den Rententräger möglich.

 

BvB Reha

Das Begleitzentrum Mitarbeit (BZM) führt berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für junge Menschen mit einer psychischen Erkrankung und/oder einer Lernbehinderung durch.
Die Maßnahme gliedert sich in mehrere Phasen, deren Dauer individuell variieren kann. Die Umsetzung findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung “Kolping Forum” statt.

Dauer der Maßnahme
Der Bildungsgang dauert in der Regel 11 bis 18 Monate.

Vermittlung und Beratung
Erfolgen durch das Rehabilitationsteam der Agentur für Arbeit, das Jobcenter für den Kreis Paderborn und die Deutsche Rentenversicherung Bund bzw. Westfalen.

Kostenträger
Rehabilitationsteam der Agentur für Arbeit Paderborn.

Gesetzliche Grundlagen
Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) § 51 in Verbindung mit §§ 112, für Menschen mit Behinderung § 33 des neunten Sozialgesetzbuches (SGBVIIII),
sowie das Fachkonzept

Kooperative Reha-Ausbildung

Junge Erwachsene, die ausbildungsgeeignet sind, aber noch weitere Unterstützung benötigen, werden in einem kooperativen Modell in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes ausgebildet, besuchen die Berufsschule und werden zusätzlich von Lehrern und Sozialpädagogen begleitet.

Die Maßnahme soll seelisch behinderte oder von Behinderung bedrohte junge Erwachsene ansprechen, die:

  • für eine Berufsausbildung grundsätzlich in Betracht kommen,
  • an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) teilgenommen und dabei die Phase der beruflichen Orientierung abgeschlossen haben,
  • den Status eines Rehabilitanden haben( Agentur für Arbeit),
  • noch Unterstützung benötigen, um die praktischen, theoretischen und sozialen Anforderungen einer Ausbildung zu bewältigen.

Die kooperative Reha-Ausbildung findet im Projektverbund mit In Via St. Lioba Berufsförderzentrum und der Stiftung Bildung & Handwerk (SBH West) statt.Leistungsträger der kooperativen Reha-Ausbildung ist die Agentur für Arbeit in Paderborn. Rechtsgrundlage sind das Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III), das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksordnung.

Mitarbeiter des BZM verfügen über die Rehapädagogische Zusatzausbildung um auch Ausbildungen nach §66 BBIG und §42m HwO zu begleiten.

Arbeitsgelegenheiten

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung – Brückenjob nach § 16 Abs. 3 Satz 2 Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II)
Wir führen durchgehend unterschiedliche Arbeitsgelegenheiten mit einer Dauer von ca. 12 Monaten durch. die Arbeitsgelegenheiten des SPI Paderborn haben die Besonderheit, dass sie sich stark an der Kombination aus Kreativität und Handwerk orientieren. Zum Beispiel haben Teilnehmende in der Arbeitsgelegenheit „Camp & More“,  Ruhebänke in Kooperation mit dem Kreis Paderborn entwickelt. Eine andere Arbeitsgelegenheit baut Upcycling Produkte aus nicht mehr nutzbaren Materialien und „haucht“ Ihnen neues Leben ein.
Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die Maßnahme.

Ein laufender Einstieg ist möglich. Zugangsvorraussetzung: ALGII Bezug

Qualität

Qualitätsmanagement

Seit Juli 2009 nutzt die Organisation ein dokumentiertes Qualitätsmanagementsystem, das zunächst für den Job-Coach-Bereich (AZWV-Maßnahme) entwickelt wurde und seit Dezember 2010 auch auf die BvB-Maßnahme des BZM angewendet wird. Es entspricht sowohl den Forderungen des § 84 Nr. 4 des SGB III als auch den in der HEGA 12/2009 dargelegten Kriterien für vergleichbare Einrichtungen nach § 35 SGB IX einschließlich der Kriterien für die Durchführung von Teilen der Ausbildung in Betrieben nach § 35 Abs. 2 SGB IX.

Das vorliegende QM-System basiert in allen wesentlichen Teilen auf den Vorgaben und Empfehlungen der DIN EN ISO 9001:2008 und erfüllt.

Ziel des Qualitätsmanagementsystems des BZM ist die Sicherstellung und kontinuierliche Verbesserung der Qualitätsfähigkeit unseres Hauses auf der Basis definierter Prozesse und Abläufe bei der Planung, Durchführung und Bewertung von Bildungsdienstleistungen.

QM-Beauftragte für die berufliche Rehabilitation ist Frau Regina Gelhausen, Tel.: 05251 89223-212.

Team

Team Begleitzentrum Mitarbeit (BZM)

Bartholomäus Rymek
M.A. Sozialmanagement
Leitung

MitarbeiterInnen

Miriam Behr
Diplom-Sozialpädagogin
Dorothee Bräuer
Diplom Pädagogin
Regina Gelhausen
Job Coach, Qualitätsmanagement-Beauftragte
Janine Graf
Dipl-Sozialpädagogin
Friedhelm Hanselle
Arbeitspädagoge
Axel Neumann
Diplom-Kaufmann
Christof Nolte
Arbeitsanleiter
Birgit Schulte
Lehrkraft Reha-Koop
Jennifer Spieker
Diplom-Sozialpädagogin

Kontakt

Berufliche Rehabilitation –
Begleitzentrum Mitarbeit (BZM)

Klingender Str. 1-3
D-33100 Paderborn

Tel.: 05251/89223-201
FAX: 05251/89223-99201
E-Mail: bzm@spi-paderborn.de

Bartholomäus Rymek
M.A. Sozialmanagement
Leitung BZM
05251/89223-200
05251/89223-99200
bartholomaeus.rymek@spi-paderborn.de
Irmgard Alboth
Dipl. Pädagogin
Leitung BZM
05251/89223-200
05251/89223-99200
irmgard.alboth@spi-paderborn.de